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Wirre Texte.

20. Juni 2013

Letztens schrieb Delfin bei den Themenvorschlägen:

Ich finde es manchmal grausam wenn NT s etwas erzählen,sich permanent wiederholen und alles in die Länge ziehen zu müssen.
Sie reden so lange bis man gar nichts mehr versteht. […]

Nachdem ich wenig später einen Blogpost zu einem anderen Thema veröffentlicht hatte, bekam ich eine kritische Rückmeldung von Sternenglas. Ich hätte in diesem Artikel genau den Fehler gemacht, über den Delfin geklagt hatte. Mein Text war lang und wirr geworden. Am Ende hätte Sternenglas nicht mehr gewusst, was eigentlich das Ausgangsthema und die eigentliche Fragestellung war.

Das war für mich zunächst mal Anlass, den Artikel zu kürzen und einige Aspekte einfach wegzulöschen.

Aber ich habe mir auch Gedanken gemacht, wie es zu der Verwirrung gekommen ist.

Ich glaube, es liegt daran, dass ich es „gut“ machen wollte. Und „gut“ bedeutete für mich „umfassend, vollständig“. Ich schrieb

  • wie der Sachverhalt ist (es ging um „Anführer“ und „Gefolgsleute“ im weitesten Sinne),
  • warum es so ist,
  • wie es dazu gekommen ist,
  • welche geschichtliche Entwicklung es gegeben hat,
  • welche Auswirkungen das für uns heute hat.

Also mindestens fünf Themen bzw. Unterthemen, alles wiederum mit Beispielen und Beweisführungen. Aber ohne einführende Gliederung (=Inhaltsverzeichnis). Für die autistische Leserin Sternenglas war kein Zusammenhang mehr erkennbar. Für neurotypische Leser war das Ausgangsthema sicher die ganze Zeit „im Hinterkopf“ präsent, auch wenn ich Gedankensprünge zwischen Wildbeutern der Altsteinzeit und Formel-1-Rennfahrern machte. Für mich als Autor war das sowieso klar.

Was folgt daraus für mich?

Ich werde künftig versuchen, meine Themen klarer zu bennen und eine klare Linie beizubehalten. Ob es mir gelingt, weiß ich nicht. Ich bitte aber um Rückmeldungen, wenn meine Artikel zu vielgestaltig und damit zu wirr werden. Oder auch, wenn sonstige Fragen auftauchen.

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From → Kommunikation

3 Kommentare
  1. Yvonne Teupel permalink

    Ich weiß nicht, Soory ich meine es nicht böse, aber für mich liest sich das wie ein abeschriebener Ratgeber. Und ich verstehe auch den Sinn dier Abhandlungen nicht. Weil man eine neue Freundin hat die Autist ist? Und deswegen jetzt Abhandlungen darüber wie NT`s ticken? Das spüren und sehen wir Autisten doch jeden Tag selber. Ich glaube es ist nicht so das wir nicht wissen wie NT`s ticken, sondern da ist eher das Problem, wie kommt man damit klar wenn man anders denkt und verschiedene Handlungsweisen eben nicht versteht. Ich z.B. verstehe hier den Autor so überhaupt nicht…Null…
    ….dennoch viel Erfolg weiterhin 🙂

  2. Ich würde Dir da widersprechen, Yvonne.
    Ich habe jeden Tag momente, wo ich das Verhalten der Menschen um mich rum nicht verstehe. Teilweise irritert mich das dermaßen, dass ich nachfragen muss, um zu verstehen. Viele Fragen speche ich aber nicht aus, weil sie für die nichtautistische Welt in einer Art Betriebsblindheit einfach unter gehen. Manche Dinge bekomme ich ein dutzend mal erklärt und bin trotzdem immer wieder verwundert. Das fängt an bei dem Sinn oder Unsinn der Begrüßungsformeln bis hin zu komplexen Dingen, wei Emotionen. Es denke darum soll es in seinem Blog letztendlich gehen, das was normalerweise in dieser Betriebsblindheit unter geht bewusst zu machen.
    Wie oft bekam ich auf die Frage nach einer Verhaltensweise keine erklärende Antwort, sondern ein Schulterzucken und die Aussage „Keine Ahnung, das ist einfach so“..

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