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Vor dem Aquarium.

17. Juli 2013

Schon als kleiner Junge faszinierten mich Aquarien. Ich wollte immer mal selbst eins haben, hatte aber nur bei Zoobesuchen oder auch in einem Tropengewächshaus meiner Heimatstadt Gelegenheit, sie zu bewundern. Manchmal kamen mir da seltsame Gedanken.

Aquarium

Ich hab gedacht, die Fische leben da in ihrer ganz eigenen Welt. Mit den Pflanzen und Steinen, wo sie sich verstecken können, mit dem feinen Sand, in dem sie herumwühlen, Korallenlandschaften und vielem mehr.
Und dann ist da diese Glasscheibe. Davor stehen im Halbdunkel die Zoobesucher.

Ob die Fische uns sehen?
Müssen sie ja, sie haben ja Augen.
Aber was bedeuten wir Menschen ihnen?
Schemenhafte Gestalten. Real vorhanden. Aber bedeutungslos, weil außerhalb der kleinen, wohlgepflegten Fischwelt.
Ob die Fische das irritiert? Ob sie wohl darüber nachdenken?
Wir Menschen sind soziale Wesen, wir wollen immer Kontakt aufnehmen. Kinder klopfen dann an die Scheibe: „Hallo Fischlein, hier bin ich! Guck doch mal!“
Und der Schall des Klopfens ist für die Fische wie ein Knall, wie eine Explosion! Wenn viel Betrieb im Zoo ist, muss es für die Fische sein wie im Krieg!…

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From → Verschiedenes

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